Ausstellungen 2007

Nach oben Der Fall Kirchner Otto Mueller Fritz Bleyl Christian Rohlfs Pastelle_Schmidt-Rottluff Ausstellungen 2007 Fritz Bleyl Erich Heckel unmittelbar... Ausstellungen 2004 E. L. Kirchner - Meisterblätter E. L. Kirchner - Farbige Druckgrafik E. L. Kirchner in Berlin Sammlung Rolf Horn Werke der Brücke K. S.-R. Ostseebilder EH+KS-R_Aquarelle Heckel+Schmidt-Rottluff

 

18. November 2006 – 21. Januar 2007 Kabinettausstellung:

Emil Nolde. Die Bergpostkarten
Den grotesken und phantastischen Darstellungen der Bergwelt verdankt Emil Nolde, der auch als Bergsteiger in Erscheinung trat, seinen ersten großen finanziellen Erfolg. Der Erlös der 1897 gedruckten Bergpostkarten ermöglichte ihm fortan ein Leben als freier Künstler.

Der schwarze Madatsch und das Nashörnle, 1897 , ©Emil Nolde Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde

 

Schon in jungen Jahren war der Maler Emil Hansen (1867-1956), der sich später nach seinem Geburtsort Nolde nannte, viel herumgekommen und wechselte häufig den Wohnort. Seine freie Zeit verbrachte er so oft wie möglich „...bei meinen Freunden, den Bergen."

Inspiriert durch lokale Sagen und Märchen, ersann er um die einzelnen Bergformationen poesievolle Geschichten, denen er in seinen Postkartenmotiven mit humoristischem Akzent Gestalt verlieh. In gekonnter Manier versieht er die Naturvorbilder mit detaillierten Gesichtszügen und lässt somit den Stein lebendig werden.
Die ersten Bergpostkarten entstanden 1894, zunächst als aquarellierte Zeichnungen; die Serie wurde in den kommenden Jahren weiter fortgesetzt.
Wegen der ausgelösten Begeisterung und Anfragen von Sammlern, entschloss sich Nolde 1897, seine Bergpostkarten aus eigenen Mitteln — mit erspartem und geliehenem Geld — in Druck gehen zu lassen. Die erste Auflage von 100.000 Karten war innerhalb von zehn Tagen vollständig vergriffen.
Der Gewinn, den Nolde aus dem Verkauf der Karten erzielte, bildete den finanziellen Grundstock für seine weitere Laufbahn als Künstler. Seine Bergpostkarten wurden 1899 auf der Internationalen Ansichts-Postkarten-Ausstellung in Nizza mit der goldenen Medaille prämiert.

Mit der Erwerbung einer vollständigen, hervorragend erhaltenen Serie aus Privatbesitz, hat das Brücke-Museum nun die Gelegenheit, der Öffentlichkeit diese herausragenden Zeugnisse märchenhafter Bergwelt-Idylle aus dem frühen Schaffen Emil Noldes in seinen Räumen zu präsentieren.
Der Besucher erhält mit dieser Ausstellung poetisch-karikaturhafter Naturmotive die Möglichkeit, sich ein Bild zu machen von Noldes außergewöhnlich phantasievollem Schaffen vor der Begegnung mit der „Brücke", seinem kreativen Humor und seinen vielfältigen Facetten als Künstler.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der sämtliche Bergpostkarten in Farbe abbildet. Ca. 130 Seiten. Preis: ca. 20 € (Änderungen vorbehalten)
 

 

Die >Brücke< - Malerei und Plastik
Werke aus der Sammlung des Brücke-Museums Berlin

Die Ikonen der Sammlung wie Kirchners „Marcella“, Schmidt-Rottluffs Deichdurchbruch“ und Pechsteins „Gelbschwarzes Trikot“ sind nach langer Abwesenheit wieder im Brücke-Museum vereint.
                               

Gezeigt werden ausgewählte Gemälde und Plastiken der bekannten Brücke-Künstler Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Emil Nolde und Otto Mueller aus dem reichen Fundus des Brücke-Museums. Ergänzt werden diese klassischen Werke durch Arbeiten der „Brücke“-Freunde Walter Gramatté, Max Kaus und Anton Kerschbaumer.


Sämtliche Exponate der Ausstellung, jeweils mit Kommentar, sind erstmals komplett im neuen Bestandskatalog des Brücke-Museums zusammengefasst, der damit einen umfassenden Überblick über eine der wichtigsten deutschen Kunstströmungen im 20. Jahrhundert bietet.

 

BRÜCKE-HIGHLIGHTS

 

1. Februar 2007 - 10. Juni 2007:
Dokumente der BRÜCKE
Zahlreiche Dokumente (Gründungsdokument, Signets, Werbegraphiken, Einladungskarten u. ä.) und Gemälde der Brücke unterstreichen den Stellenwert einer der wichtigsten Künstlervereinigungen im 20. Jahrhundert.

 

23. Juni 2007 – 2. September 2007:
Erlebnis Farbe. Aquarelle aus dem Brücke-Museum
Ein Querschnitt durch die schönsten Aquarelle des Brücke-Museums von Fritz Bleyl, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff, Walter Gramatté, Max Kaus und Anton Kerschbaumer zeugt von der Faszination der Expressionisten und ihrer befreundeten Maler für die Farbe.

 

25. Mai 2007 – 05. August 2007:
Karl Schmidt-Rottluff
im Kunstforum der Berliner Volksbank

Der Maler Karl Schmidt-Rottluff, Initiator und Förderer des Brücke-Museums, wird in all seinen Facetten vorgestellt.
Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle von der Frühzeit bis in die 70er Jahre
beweisen die Kontinuität dieses Meisters der Farbe.

 

15. September 2007 – 20. Januar 2008:
Jubiläumsausstellung zum 40jährigen Bestehen
des Brücke-Museums

Mit seiner großzügigen Spende von 74 Werken legte Karl Schmidt-Rottluff am 1. Dezember 1964 den Grundstock für die Entstehung des Brücke-Museums. Das vor 40 Jahren, am 15. September 1967 eröffnete Museum ist ausschließlich auf die Werke der Künstlergruppe BRÜCKE spezialisiert.
Die Ausstellung
BRÜCKE-Highlights bietet einen konzentrierten Überblick über die wichtigsten Brücke-Künstler in allen relevanten Techniken (Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphik).

 

 

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Stand: Juni 2012                                                                                                 sponsored by
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